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Soziales und Bildung

  1. Sie bekommen 10.000,00 Euro, um sie für ein soziales Projekt in Greifswald einzusetzen. Wofür setzen Sie die Summe ein?

Wir würden diesen Betrag dem „Kindermittagstisch“ zur Verfügung stellen. Dieser wird vom „TAKT“, dem DRK und dem Kinderschutzbund organisiert, welcher dafür Sorge trägt, dass Kinder, die von ihren Eltern ohne ein Frühstück oder ein Mittagessen zu erhalten in die Schule geschickt werden, dort entsprechend versorgt werden. Es ist kaum zu glauben, aber es müssen ständig ca. 20 bis 30 Kinder (wechselnd) in Greifswald auf diese Weise versorgt werden. Die dafür notwendigen Mittel wirbt der „Kindermittagstisch“ durch Spenden ein und könnte mit diesem Betrag eine Versorgung für mindestens ein Jahr gewährleistet werden.

2. Welche Maßnahme(n) halten Sie für unabdingbar, damit das Wohnen in Greifswald bezahlbar bleibt?

Gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Miethöhe wie die sogenannte „Mietpreisbremse“ lehnen wir ab. Das ist der falsche Weg. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen stellen hohe Anforderungen an eine Erhöhung von Mieten bei bestehenden Mietverhältnissen und reichen aus. Hinsichtlich von Neuvermietungen muss das Angebot von Wohnungen erhöht werden, welches automatisch zu einer Reduzierung von Mietpreisen führen würde. Dafür müssen schneller neue Baugebiete ausgewiesen und dabei auf unnötige Auflagen, die die Herstellungskosten und in deren Folge auch die Mieten erhöhen, verzichtet werden. 

3. Wo sehen Sie Handlungsbedarf, um Greifswald für junge Familien mit Kindern im Kita- oder schulpflichtigen Alter attraktiver zu gestalten?

Greifswald ist bereits sehr attraktiv und hat im Vergleich mit dem Umland und anderen Städten unseres Bundeslandes bereits ein sehr hohes Niveau. Die Frage impliziert, dass Greifswald unattraktiv wäre. Die Behauptung ist schlicht unrichtig. Wir müssen uns allerdings bemühen, das bereits vorhandene Niveau zu halten und auch in Spielplätze und Sportstätten investieren. Greifswald steht ansonsten in dieser Beziehung gut da! 

4. In Greifswald gibt es immer weniger Freizeittreffs für Jugendliche. Sehen Sie das als Problem? Sollte die Stadt sich auf diesem Feld mehr engagieren?

Auch die mit dieser Frage implizierte Behauptung ist falsch. Freizeittreffs für Jugendliche wurden in der Vergangenheit nicht vermindert. Das Freizeitverhalten von Jugendlichen hat sich vielmehr verändert. Hier sind vor allem Vereine im sportlichen und kulturellen Bereich gefragt, die es zu unterstützen gilt. Das ehrenamtliche Engagement der in diesen Bereichen tätigen Mitbürger muss besser geehrt werden. Das Engagement Greifswalder Bürger ist hier sehr hoch und kann dieses nicht durch die Stadtverwaltung übernommen werden. 

5. Der Sport hat in Greifswald eine große Bedeutung. Was sollte die Stadt tun, um die Arbeit der Vereine noch besser zu unterstützen? Braucht Greifswald in der Perspektive eine neue Schwimmhalle?

Nein, wir benötigen keine neue Schwimmhalle. Wir sind stolz auf unsere bereits mehrfach ausgezeichnete Schwimmhalle und deren gute Betreibung durch die Stadtwerke. Es war ein großer Fehler und Nachteil für die Stadt, dass die Sportwissenschaften an der Universität abgeschafft wurden. Dies sollte langfristig versucht werden zu korrigieren. Von Bedeutung ist, dass in die Sportstätten unserer Stadt besser investiert und dies nicht den bereits überlasteten Vereinen mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern überlassen wird. Insbesondere das Volksstadion muss überholt und in dieses investiert werden, aber auch bei vielen anderen Sportstätten müssen Versäumnisse der Vergangenheit nachgeholt werden. 

6. Kleingärten sind für viele Greifswalder eine wichtige Oase. Tut die Stadt genug für die Gruppe der Hobbygärtner?

Die von der Stadtverwaltung ursprünglich vorgesehene deutliche Erhöhung der Pachten für Kleingärtner konnte durch unsere Mitwirkung erfolgreich verhindert werden. Die Kleingärten sind ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt und müssen weiter tatkräftig unterstützt werden. Auf unnötige Auflagen und Restriktionen muss soweit als möglich verzichtet werden, wofür wir uns weiterhin einsetzen werden. 

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