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Verkehr

1. Sie bekommen 10.000,00 Euro, um sie für ein Verkehrsprojekt einzusetzen. Wofür setzen Sie sie sein?

Für die Einlösung des Wahlversprechens des Oberbürgermeisters, Radwege sicherer zu gestalten, wird der Betrag nicht ausreichen. Wir würden diesen für einen Verkehrsübungsplatz für Kinder verwenden wollen und sind uns sicher, einen voraussichtlichen Fehlbetrag durch Spenden einwerben zu können.

2: Die Idee eines Rycktunnels ist zwar kostenintensiv, könnte aber Verkehrsprobleme lösen. Wie stehen Sie dazu?

Die Kosten eines solchen Tunnels stehen völlig außer Verhältnis zum Nutzen. Ferner besteht die Gefahr, dass wegen der dann kürzeren Entfernung Durchgangsverkehr in die Wolgaster Straße und deren Querverbindungen zur Anklamer Straße, also den Karl-Liebknecht-Ring und die Koitenhäger Landstraße, geholt werden könnte.

3:  Halten Sie das Festhalten am Projekt Hansering für richtig?

Nur für den Fall, dass die Fördermittel für die Baumaßnahmen an der CDF-Schule davon abhängen, wie von der Verwaltung behauptet. Der Hansering muss nicht umgebaut werden, wenn hierfür ein anderes Projekt umgesetzt werden könnte, beispielsweise die Erneuerung der Steinbeckerstraße, die Einrichtung eines Kreisverkehrs in der Stralsunder Straße/Ecke Ladebower Chaussee (ESSO-Tankstelle) oder Kreisverkehre in der Anklamer Straße/Karl-Liebknecht-Ring und /Koitenhäger Landstraße.

4:  Was wollen Sie in den kommenden 5 Jahren konkret unternehmen, um die Verkehrssituation in Greifswald zu verbessern?

Wir würden die Ziele aus Frage 3 umsetzen, die Radwege in Greifswald sicherer gestalten und ausbauen und die Ampelschaltungen, insbesondere am Sonntag, ändern. Bei geringem Verkehr an Sonntagen kann auf unnötige den Verkehr behindernde und umweltschädliche „Rot“-Schaltungen an den meisten Kreuzungen verzichtet werden.

5:  Greifswald wächst. Werden weitere Parkflächen benötigt? Wenn ja, wo sollen diese entstehen?

Ja, ein sinnvolles Parkraumkonzept ist lange überfällig. Insbesondere für die Innenstadt und die Fleischervorstadt müssen zusätzliche Parkflächen geschaffen werden. Der vom Oberbürgermeister vehement befürwortete B-Plan 55 wird die Situation noch weiter erschweren. Neben der Hochgarage am Nexö-Platz sollten solche am Hansering, im B-Plan-Gebiet 55 und im Bereich der Gützkower Straße geschaffen werden (städtische Grundstücke sind in allen Bereichen vorhanden).

6:  Mit einem kostenlosen ÖPNV wäre Greifswald Vorreiter. Sollte sich die Stadt das leisten?

Nein, denn die Kosten des ÖPNV, die bereits jetzt schon von der Allgemeinheit subventioniert werden – gehen dann vollständig zu Lasten aller. Warum sollte jemand, der auf seinen PKW angewiesen ist oder für den die Nutzung des Fahrrades ausreichend ist, noch mehr als bisher seinen Anteil am ÖPNV zahlen, ohne diesen tatsächlich zu benutzen? Allein für Schüler, Studenten und Senioren im Rentenalter sollte der ÖPNV kostenlos sein, da diese Gruppen in einem Sozialstaat die Unterstützung aller Bürger unserer Stadt erfahren sollten.

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